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Fritz Paschke und Repuls

Altrektor Em.O.Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Dr.h.c. Fritz Paschke hatte immer besonderes Interesse an der Zusammenarbeit mit Instituten und Firmen im Bereich der Medizintechnik. Nach seiner Emeritierung befasste er sich eingehend mit den theoretischen Grundlagen der fotodynamischen Therapie, welche gemeinsam mit den neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der ultrahellen LEDs die Basis zur Herstellung neuartiger Bestrahlungsgeräte bildeten. Die Umsetzung in die medizinische Praxis, vor allem für Anwendungen als Gewebestrahler bei entzündlichen Erkrankungen der Muskulatur und des Bewegungsapparates, erfolgte in Kooperation mit der Firma REPULS, von welcher heute die Geräte gebaut und sehr erfolgreich vertrieben werden.

In Anerkennung seiner hervorragenden Leistungen wurden ihm zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen verliehen, von denen im Folgenden einige genannt werden. 1974 wurde ihm der Dr.h.c. der Technischen Universität Budapest, verliehen. Im Jahr 1977 wurde er mit dem Großen Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich, ausgezeichnet. Im gleichen Jahr erhielt er die Wilhelm Exner-Medaille des Österreichischen Gewerbevereins, und den Ludwig-Boltzmann-Preis, (Österreichischer Staatspreis für Forschungspolitik). In den folgenden Jahren erhielt er das Große Goldene Ehrenzeichen des Landes Steiermark, den Erwin-Schrödinger-Preis der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, den Würdigungspreis der Stadt Wien, für Natur- und Technische Wissenschaften und die Prechtl-Medaille der TU Wien. Zu seinen rezenteren Preisen zählt die Verleihung des großen Kardinal-Innitzer-Würdigungspreises für Naturwissenschaften, 2020 und die Zuerkennung des Wissenschaftspreises 2020 der Österreichischen Forschungsgemeinschaft, (ÖFG). Zu guter Letzt sei noch die Verleihung der „Leonardo da Vinci-Medaille“ genannt, welche Fritz Paschke besonders erfreut hat, da es sich hierbei um keinen Wissenschaftspreis handelt, sondern um die höchste Auszeichnung für Ingenieurausbildung in Europa. Sie wird durch die „Société Européenne pour la Formation des Ingénieurs“ verliehen.

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